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Neues Schulungskonzept zum BCM-Praktiker

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Schulungsanbietern ein Curriculum für den BCM-Praktiker zur Verfügung.

Security-Management
Lesezeit 1 Min.

Das BSI hat Ende Januar ein neues Ausbildungskonzept zum BCM-Praktiker entwickelt. Den Schulungsanbietern steht nun ein Curriculum für den BCM-Praktiker zur Verfügung und es werden einheitliche Prüfungsbedingungen hinsichtlich Prüfungsumfang und -tiefe für den Abschluss zum BCM-Praktiker vorgegeben. Damit will das Amt eine einheitliche und hohe Qualität in der Weiterbildung sicherstellen. Basis der Ausbildung ist eine grundlegende Vermittlung des gesamten Business-Continuity-Management-System-(BCMS)-Prozesses gemäß BSI-Standard 200-4. Praktische Beispiele und Erläuterungen runden das Konzept ab. Mit der Abgabe einer Selbsterklärung verpflichten sich die Schulungsanbieter, sich bei der Gestaltung an die Vorgaben des BSI zu halten.

Der BCM-Praktiker ist eine eigenständige Ergänzung zum IT-Grundschutz-Praktiker und -Berater und richtet sich an BC-Beauftragte und BC-Interessierte. Ob der Ausfall eines Rechenzentrums, die Zerstörung einer Produktionsstätte durch ein Naturereignis oder ein Cyber-Angriff auf die gesamte IT-Infrastruktur – Institutionen sind einer stetig wachsenden Bedrohungslage ausgesetzt, die zu einer existenzbedrohenden Unterbrechung des Geschäftsbetriebs führen kann. Das Thema Business Continuity Management (BCM) gewinnt daher zunehmend an Bedeutung, denn neben dem Informationssicherheitsmanagement und dem Krisenmanagement ist BCM das Instrument, um organisatorische Resilienz erreichen zu können.

Weitergehende Informationen gibt es auf der Website des BSI. 

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