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it-sa 2026 : CPS-Sicherheit und Asset-Transparenz : Halle 7, Stand 7-538

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Claroty legt den Schwerpunkt seines Auftritts auf die Absicherung cyber-physischer Systeme (CPS). Dazu zählt der Anbieter intelligente Gebäudetechnik, industrielle Fertigungsanlagen, medizinische Geräte und unternehmensweite IoT-Systeme. Es reiche längst nicht mehr aus, ausschließlich klassische OT-Umgebungen abzusichern, argumentiert das Unternehmen; nötig sei ein übergreifender CPS-Security-Ansatz.

Im Mittelpunkt steht die Plattform xDome, die einen Überblick über alle vernetzten Assets, deren Software-Komponenten und Schwachstellen liefern soll. Damit will Claroty auch den Aufbau und die Pflege von Software-Stücklisten (SBOM) sowie die Einhaltung der Vorgaben des Cyber Resilience Act (CRA) erleichtern, der Herstellern und Betreibern vernetzter Produkte in der EU Nachweise über den gesamten Produktlebenszyklus abverlangt. Ergänzend zeigt der Anbieter eine „Impact-zentrierte Risikominimierung“, die darstellen soll, welche Auswirkungen die Störung einzelner Assets auf die Umgebung hätte – als Grundlage für die Priorisierung von Schwachstellen. xDome wird als Cloud-Dienst betrieben, für lokale Installationen bietet Claroty die Continuous Threat Detection (CTD) an.

Als Argument für den erweiterten Ansatz verweist das Unternehmen auf den eigenen Report „State of CPS Security: Data Center Exposures“, wonach jedes fünfte cyber-physische System in Rechenzentren – etwa Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik oder unterbrechungsfreie Stromversorgungen – gravierende Sicherheitslücken aufweist.