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PCS Systemtechnik GmbH : NIS2 & KRITIS: Zutrittskontrolle entscheidet über Compliance oder Risiko

Mit der europaweit gültigen NIS2-Richtlinie werden Cybersicherheitsanforderungen erstmals verbindlich harmonisiert. In Deutschland ergänzt das neue KRITIS-Dachgesetz diese Vorgaben um den physischen Schutz Kritischer Infrastrukturen. Damit rückt ein Thema stärker in den Fokus, das bisher häufig unterschätzt wurde: Zutrittskontrolle als Teil eines ganzheitlichen Risikomanagements.

Lesezeit 2 Min.

Beide Regelwerke fordern konkrete technische und organisatorische Maßnahmen, um Risiken proaktiv zu minimieren. Dazu zählen unter anderem:

  • Zutrittskontrolle: Mechanische oder elektronische Systeme, die den Zugang konsequent auf autorisiertes Personal beschränken
  • Perimeterschutz: Zäune, Schranken, Geländeüberwachung und gesicherte Zufahrten
  • Videoüberwachung und Alarmierung: Schutz sensibler Bereiche, Analyse und Erkennung unbefugter Bewegungen
  • Brandschutz und Sicherheitstechnik: Rauchmelder, Löschanlagen und Brandfrüherkennung mit Sensoren
  • Bauliche Schutzmaßnahmen: Verstärkte Türen, Fenster und abgeschottete Sicherheitszonen
  • Environmental Monitoring: Schutz vor Wasser, Staub, elektromagnetischen Einflüssen oder Sabotage
  • Integration physischer und digitaler Systeme: Plattformgestütztes Gefahrenmanagement mit sicherer Alarmübertragung

Bei Verstößen drohen empfindliche Bußgelder, die sich am Jahresumsatz orientieren. Neu ist außerdem: Die Geschäftsführung trägt persönliche Verantwortung. Informationssicherheit wird damit endgültig zur Chefsache.

Für von NIS2 betroffene Unternehmen und KRITIS-Betreiber bedeutet das: Es muss jederzeit nachvollziehbar sein, wer wann und wo Zutritt zu sicherheitsrelevanten Bereichen hat. Selbst etablierte Zutrittssysteme sollten daher jetzt kritisch überprüft werden. Entspricht die eingesetzte Technologie noch dem Stand der Technik? Erfüllt sie aktuelle Sicherheitsanforderungen?

Abbildung 1: Prävention statt Reaktion – biometrische Zutrittskontrolle als Baustein der physischen KRITIS-Absicherung.
Foto: ©PCS Systemtechnik GmbH

Abbildung 1: Prävention statt Reaktion – biometrische Zutrittskontrolle als Baustein der physischen KRITIS-Absicherung.

Moderne, verschlüsselte RFID-Technologien wie LEGIC advant oder MIFARE DESFire EV3 bieten hierfür eine zukunftssichere Basis. Sie ermöglichen auch schnellere Lese/Schreibprozesse und zusätzliche Anwendungen – etwa für Ladeinfrastruktur, Kantinen oder Besuchermanagement.

Biometrische Zutrittsleser erhöhen das Sicherheitsniveau durch eine Zwei-Faktor-Authentifzierung, die den berechtigten Kartennutzer durch sein biometrisches Merkmal zweifelsfrei verifiziert. Die INTUS PS Handvenenerkennung hat sich bewährt, weil sie Komfort mit einem hohen Sicherheitsniveau verbindet. Neue Softwarelösungen für Zutrittskontrolle werden SaaS-basiert betrieben, übernehmen Betrieb und Wartung zentral und entlasten so die IT-Abteilung deutlich. Updates, Management und Sicherheit werden dabei professionell zentral verwaltet. Dies wirkt sich positiv auf die Risikoprävention aus.

Bestandssysteme lassen sich mit einer durchdachten Migrationsstrategie sicher auf moderne RFID-Standards überführen – schrittweise oder zum Stichtag. So wird Zutrittskontrolle vom reinen Schutzmechanismus zum integralen Bestandteil einer resilienten Sicherheitsarchitektur für NIS-2-Betriebe oder Kritische Infrastrukturen.

PCS Systemtechnik GmbH
Pfälzer-Wald-Str. 36 · 81539 München
www.pcs.com · kontakt@pcs.com

Kurz erklärt: Was bedeutet das für Betreiber?

Mit NIS2 und dem KRITIS-Dachgesetz wird der physische Schutz sicherheitskritischer Bereiche verbindlich geregelt. Betreiber müssen jederzeit nachvollziehen können, wer Zugang zu sensiblen Zonen hat. Moderne, verschlüsselte Zutrittskontrollsysteme oder eine Zwei-Faktor-Authentifizierung mit Biometrie schaffen Transparenz, senken Risiken und unterstützen dabei, regulatorische Anforderungen technisch und organisatorisch umzusetzen.

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